the forestmaker

Ich wurde diese Woche spontan zu einem Dokumentarfilm in einem Programmkino eingeladen. Der dargebotene Film unter Regie keines geringeren als Volker Schlöndorff wirft einen facettenreichen Blick auf das Afrika der Sahelzone. Der junge australische Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo kommt mit seiner Familie 1981 in den Niger und hilft etlichen LandwirtInnen bei der Aufforstung der verkarsteten Landschaften. Nach vielen Jahren des Misserfolgs kann er endlich Afrikaner für seine natürlichen Beschattungsprojekte gewinnen und hilft die Lebensgrundlage vieler Menschen deutlich zu verbessern. Für sein Engagement erhält er 2018 den alternativen Nobelpreis. Er kehrt dann Jahre später zurück in den Niger und in die Sahelzone. Dort trifft er alte Bekannte und Freunde wieder. Darüber berichtet der Film. Der Film DER WALDMACHER hat mich sehr beeindruckt und ich möchte hier eine Empfehlung aussprechen.

Ganz unter dem Eindruck des Filmes habe ein kleines Stückchen komponiert, welches verschiedene afrikanische Instrumente, wie Kora, Bolon, Balafon, Dunun und Calabash verwendet. Vorletzte Woche habe ich mit einem befreundeten Musiker einen sogenannten Sampleday veranstaltet. Ein Sampleday ist ein Tag, bei dem man gemeinsam Klänge aufnimmt und diese dann weiterverarbeitet. Dazu in Zukunft in einem anderen Beitrag mehr. Der Klang eines afrikanischen Instrumentes, eine Art Harfe, man nennt diese Adungu , dient in diesem Stück als Bassklang und eine Abbildung dieses Instrumentes liefert auch das Beitragsbild.

Gleichzeitig wurde in dieser Woche ein neues Instrument meiner Musiksoftware reasonstudio eingeführt. Es handelt sich um einen sogenannten Vocoder, der Stimmen mit einer Trägerfrequenz vereint und interessante vokale Spielarten zulässt. Dieser Vocoder kommt für verschiedene afrikanische Gesänge bei dem Stück zum Einsatz und ich widme natürlich das Stück dem bemerkenswerten Mann Tony Rinaudo, auch bekannt als der Waldmacher.

the forestmaker


feel the funk

Als ich kürzlich bei einem Ebaykleinanzeiger-Verkäufer aufkreuzte, um einen Kauf abzuschließen, fotografierte ich einen verrosteten Oldtimer, der laut Angaben des Verkäufers eigens zu Deko-Zwecken in dem Vorgarten platziert wurde. Ich kann nicht sagen, um welche Automarke es sich handelt, aber man wird direkt an ältere Zeiten erinnert, wenn man dieses Ausstellungsstück betrachtet.

Musik aus früheren Zeiten werden gerne heute als Retro bezeichnet. Als ich einen guten alten Freund vor zwei Wochen besuchte, erzählte er mir von dem dänischen Film Der Rausch, der einige Aufmerksamkeit erregt hat. Mehrere abgehalfterte Lehrer erklimmen pädagogische Höhenflüge, indem sie sich bewusst mit kontrollierten Dosen von Alkohol in dienliche Stimmungen versetzten und ernten mit dieser Methode vor allen Dingen auch bei ihren Schülern erstaunliche Erfolge. Teilweise wird während des Films die Musik der Funk-Fusion Band The Meters verwendet. Mein Freund spielte mir aus einer CD Kompilation mehrere Stücke der Gruppe vor und ich bin extrem begeistert von dieser Musik. Das Stück Cissy Strut ist wohl sehr bekannt und ist auf ihrem ersten Album 1969 erschienen. Wie ich finde ein extrem wegweisendes Werk, was für seine Zeit als unglaublich innovativ einzustufen ist. Irgendwie ist diese Gruppe bisher weitestgehend unter meinem Radar geblieben und ich habe mich dank meines Freundes sehr gefreut, diese Gruppe finden zu dürfen.

Wenige Tage später fand ich auf meiner Festplatte eine Aufnahmesession mit mir selbst aus dem Jahr 2018, die eigentlich auch ein Retrofunk-Stück ist. Ergänzt mit ein paar Gesangslinien habe ich es fertig gemischt und diesem Beitrag zugeordnet. Viel Spass beim Hören!

feel the funk


silent djembe • quiet africa

Ich war sehr erstaunt als ich vor einigen Wochen im Flur eines Freundes dieses ungewöhnliche Instrument entdeckte. Eine „silent djembe“ war mir noch nicht untergekommen. Normalerweise ist das Ziegen-Fell einer Djembe Trommel an der Spielfläche rasiert, damit der klare Trommelklang besser wirken kann. Hier war es anders. Schnell entwickelte sich der Gedanke ein Stück zu diesem Thema zu komponieren und in Form des Albums „quiet africa“ auszubauen. Dabei kamen dann doch aber Djembe mit dem gewohnten Fell zum Einsatz.

Drum & Hand Free Stock Photo - Public Domain Pictures

Africa ist natürlich gar nicht „ruhig“ und „still“, wenn man die afrikanische Zivilisation betrachtet. Besonders was ist die Entwicklung des Rhythmus allgemein betrifft, hat es afrikanische Musik zu besonderer Ausprägung gebracht. Wie auf keinen anderen Kontinent ist afrikanische Musik sehr oft ohne Bewegung und Tanz für die Afrikaner schlichtweg nicht vorstellbar. Wenn ich mit meinen Schülern über die Elemente der Musik spreche, verdeutlichte ich gerne die Verbindung des Elements Rhythmus mit dem afrikanischen Kontinent, obwohl ich mir natürlich klar darüber bin, dass es sich hier nur um ein vereinfachtes Stereotyp handelt, an dem allerdings ein bisschen etwas dran ist. Gleichwohl könnte man die kunstvolle Melodik dem asiatischen Raum und die meisterschaftliche Verwendung der Harmonie dem europäischen Kontinent zuordnen.

silent djembe • quiet africa

do you hear me?

Ich glaubte eigentlich Präsident Putin rasselt nur mit dem Säbel und würde niemals einfach in die Ukraine einmarschieren. Ich wollte gerne glauben, was Frau Wagenknecht kürzlich noch zum Besten gegeben hatte, aber auch sie wurde eines Besseren belehrt, wie sie allerdings selber einräumte. Ich kann mich noch an die Rede von Putin im deutschen Bundestag im September 2001 erinnern und hätte es gut gefunden, Putin die Hand zu reichen. Ich weiß auch noch wie ich mir wünschte mit Russland zu einer umfassenden Versöhnung und Zusammenarbeit zu kommen. Aus vielerlei Gründen ist es ja anders gekommen – es ist Geschichte – und man weiß nicht, ob sich Putin möglicherweise durch Hass- und Rachegefühle in den letzten Jahren stark in Richtung eines Despoten verändert, oder ob er schon lange an seinem Expansionsplan gearbeitet hat. Der Einmarsch der Russen in die Ukraine stellt jedenfalls eine enorme Zäsur in der Nachkriegszeit für Europa dar. Plötzlich ist das militärische Kriegsdenken und alles was damit zusammenhängt wieder in den Köpfen. Deutschland wird über Nacht zu einer Miltitärmacht bzw. möchte jetzt schlagartig wieder dahin kommen. Schlimmer noch, ein Atomkrieg scheint wieder wahrscheinlicher zu werden.

In Großstätten hat man Bunkeranlagen errichtet, die das Überleben von nach einem atomaren Schlag mindestens für 20 Tage sichern sollen. Wenn aber alles für zehntausende von Jahren verstrahlt und zerstört ist, nützt dies reichlich wenig. Daher fehlt mir in diesem Zusammenhang das logische Verständnis für die Prepper-Bewegung. 2016 konnten wir die Bunkeranlage unter dem Kuhdamm in Berlin besichtigen. Von diesem Besuch stammt die Aufnahme eines Lichtschalters, die erstaunlicherweise den Nationalfarben der Ukraine entspricht und hier als Beitragsbild fungiert. Der besuchte Bunker dient nur noch musealen Zwecken.

Zu Recht nimmt ein beachtenswerter Anteil der europäischen Bevölkerung Anteil an dem Schicksal und solidarisiert sich mir der Ukraine. Dabei kommt heraus, dass anscheinend die Ukrainer den Europäer näher sind, als es die Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan waren bzw. sind. Ich gehöre zu den Menschen, die noch immer glauben wollen, dass es auch eine nichtmilitärische Kraft gibt, die Kriegshandlungen beeinflussen können und finde es durchaus nützlich und notwendig, wenn Menschen ihre Stimmen erheben, demonstrieren und für den Frieden werben, um geistig zu wirken. Die Ukrainer haben sich entschieden mit Waffen zu kämpfen und sich nicht kampflos dem Feind zu ergeben. Diese Entscheidung kann man nachvollziehen. Ich hätte aber einen waffenlosen Widerstand für sinnvoller gehalten, um die Tötung von Menschenleben und die Zerstörung von Städten zu vermeiden. Die Ukraine wird sowieso in absehbarer Zeit und möglicherweise zeitlich begrenzt an die Russen fallen, ob bis dahin die zahllosen Opfer und die grauenvollen Zerstörungen etwas ändern, wage ich zu bezweifeln.

Das Stück „do you hear me?“ solidarisiert sich mit allen, die ihre Stimme erheben und sich für Lösung der Konflikte mit nichtmilitärischen Mitteln einsetzen. Diese Stimmen sollen in Russland, im Kreml und in der ganzen Welt gehört werden.

do you hear me?


the number is not available

Es gibt bestimmte Entwicklungen, die werden als sogenannte Sprunginnovationen bezeichnet. Sprunginnovationen sind meistens bestimmte Erfindungen, die einen enormen Wandel in der Gesellschaft hervorbringen können. Die Erfindung des Buchdrucks ist eine der bekanntesten aus dieser Liste und es wird auch keiner bezweifeln, dass die Erfindung des Telefons mit dem Vorläufer des Telegraphen eine solche Innovation darstellte, konnten die Menschen sozusagen nunmehr mit ihrer Stimme auf Reisen gehen. Vorher war die Infomationsvermittlung nicht schneller als das schnellste Pferd mit Reiter, wenn man mal von Rauchzeichen, Brieftauben, Lichtzeichen und der Kommunikation mittels der Pfeifsprache El Silbo auf Gomera absieht. Die Integration des Telefons in einen Hosentaschen großen Mikrocomputer in Forms eines Smartphones stellt eine weitere Sprunginnovation dar.

Rafael Laguna, der Chef der relativ neuen Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND verrät in einem sehr lesenswertem Interview, warum die Gesellschaft die liebevoll bezeichneten HIPOS – was für „High Potentials“ steht – braucht und welche Anreize diese bekommen müssen. Dabei entlarvt er die selbstverliebten Eigenansichten der Hipster aus dem Silicon Valley – denn nicht jede gepriesene Innovation ist auch gleichzeitig eine Sprunginnovation – und berichtet über eine Liste des „The Atlantic“ der 100 wichtigsten Sprunginnovationen, die aufgrund von Befragungen zusammen getragen wurde.

Das heutige sounddesign stellt die wunderbaren Geräusche des Telefons in den Mittelpunkt, die mit der Benutzung die auditive Welt in diesem Bereich maßgeblich geprägt haben. Es sind Geräusche, die das Telefon beim Wählen von sich gibt bzw. gab und die wundervollen Signale, die uns akustisch anzeigen, ob wir auf den Verbindungsaufbau warten oder der Teilnehmer als besetzt markiert wird bis hin zu automatisierten Ansagen. Die Geräusche wurden auch diesmal wieder auf der Seite freesound.org mit einer einfachen Suche nach telephon ring zusammengetragen und mittels generativen Prozessen und Zufallsgeneratoren miteinander verknüpft. Hierzu die Wortwolke auf der freesound.org Seite.

the number is not available


Das heutige passende Beitragsbild habe ich abermals im Freilichtmuseum Hessenpark in einem Gewächshaus „gefunden“.

mercury voyager

Im Jahr 1977 startete die NASA zwei Voyager Sonden, um weit von der Erde entfernte Planeten unseres Sonnensystems wie Saturn, Jupiter (die beiden Riesen), Uranus und Neptun zu erkunden. Es sollte eine der erfolgreichsten Missionen der NASA werden. Noch heute besteht Kontakt zu den Sonden, die faktisch unser Sonnensystem verlassen haben. Dabei muss man bedenken, dass die Grenze, wo unserer Sonnensystem eigentlich endet, natürlich reine Abmachungssache ist. Man kann aber zumindest sagen, dass die Sonden über die Umlaufbahn des Planeten Pluto, der ja gemäß des bestehenden Protokolls eigentlich nicht mehr als Planet eingestuft wird, hinaus geflogen sind und neben einer anderen Sonde damit zwei Objekte sind , die von Menschenhand geschaffen sich am weitesten von der Erde entfernt haben. Wer mehr darüber erfahren möchte, schaut sich diesen sehr gut gemachten Artikel vom Wissenschaftsjounalisten Friedrich List an. Hier sieht man auch eine Reihe von Aufnahmen, die die beiden Sonden zur Erde gefunkt haben.

Die Voyager Sonden erlangten Berühmtheit, weil sie jeweils eine goldene Schallplatte – golden record – dabei haben, die Zeugnis von der Existenz und Kultur der Menschheit geben soll, falls diese jemals mal von intelligenten außerirdischen Bewohner gefunden würde. Dazu wurde von einem schlauen Team ein einfach zu entschlüsselnder Code erfunden und damit Musik, Bilder, Texte und gesprochene Textnachrichten in mannigfaltigen Sprachen codiert. Man hat seitens der Musik unter anderem Bach, Beethoven, Mozart, sowie eine Aufnahme von Chuck Berry beigelegt, neben einer Reihe von Volksmusik verschiedenster Völker der Erde. Mich wundert, dass keine Jazzmusik in der Auswahl zu finden ist.

Die Audiobotschaften – Grußworte in 55 Sprachen, die frei gewählt werden durften, hat das Duo Falkfest 2002 bei dem Stück mercury vojager im Stil eines 4 to the floor beats verwendet und an die Mission erinnert. Der Name mercury voyager stammt von einem amerikanischem Auto, welches die für die damalige Zeit typischen „Raketen-Flügel“ hatte. Übrigens hieß das erste Weltraumprogramm der NASA auch mercury. Mercury war ursprünglich ein beliebter Name für große Segelschiffe verschiedenster Flotten.

mercury voyager


Das Beitragsbild ist diesmal ausnahmsweise keine eigene Fotografie, sondern eine zur freien Verwendung herausgegebene Abbildung der erwähnten goldenen Scheibe (golden record).

interview

Ende Juli diesen Jahres hatte ich die große Ehre ein Interview den Machern vom Fischer & Co Radio aus Bad Wildungen geben zu dürfen. Ich hatte Gelegenheit über eine Stunde einschließlich von Musiktiteln über meine Arbeit als Audioblogger, mein blog und über meine Arbeit als Musiker zu berichten. Christiane und Marvin, die beiden Radiomoderatoren haben mir Fragen gestellt und die Sendung ging am 07.08.2021 über den Äther. Diese Sendung liegt mittlerweile auch als Podcast vor.

Jeder der ein bisschen mehr über „falkbossa“ und elektronische Musik erfahren möchte ist herzlich eingeladen die Sendung zu hören. Und, schaut doch mal beim Fischer & Co Radio aus Bad Wildungen vorbei.

detroit algoritm

Mit dem heutigen Beitragsstück nehme ich an der Songchallange initiiert von DJs vor Climate & Greenpeace teil. Aufgabe war es Samples des Greenpeace Folders zu benutzen und in beliebiger Form in einem Track zu verwenden. Einige Samples sind unschwer zu erkennen, andere, wie z.B. die des zunächst einsetzenden Schlagzeugs nicht von anderen Drumsounds zu unterscheiden.

Bis auf die elektronische Gitarre stammen alle Sounds von einem neuartigen FM Synthesizer der Firma reasonstudios mit dem Namen Algoritm, der eine breite Palette von druckvollen Pluck- and Bellssounds liefert und darüber hinaus knarzende Bässe, sowie wundervolle retrospektivische Leadklänge bereitstellt. Dieses virtuelle Instrument ist einfach zu bedienen und das Besondere ist, auf Knopfdruck werden zufällige neue Klänge geliefert. Detroit fand Einzug in den Titel, da ein verwendeter Drumsound so benannt ist.

detroit algoritm (djs for climate one)


Die Corona-Pandemie hat viele Themen verdrängt, aber allmählich kommt das Thema „Klimawandel“ wieder ins Bewusstsein zurück. Gestern wurde ein Statistik des deutschen Wetterdienstes verflicht, die besagt, dass obwohl wir zwei wirklich kalte Winterwochen – hier wurden bis zu -24° Celsius gemessen – mit Schnee hatten, der gesamte Winter schon wieder durchschnittlich zu warm und trocken war. In wie weit diese Klimaveränderung menschlich bedingt ist, kann schwer eingeschätzt werden. Sicher ist, die menschliche Umweltverschmutzung trägt deutlich bei und die Art und Weise der Landwirtschaft begünstigt das Sterben der Böden. Ich hatte vor etlichen Monaten in dem Beitrag we live in a strange world feat. greta thunberg schon mal ähnliche Gedanken ausgeführt.

DJs for climate & Greenpeace wollen auf dem kulturellen Weg einen Betrag zum Klimawandel leisten und schreiben:

We believe that culture and music can play an important role in the climate movement, offering inspiring visions, unity and the opportunity for the music community to come together and get involved. We are looking for inspiring visions of the future, trying to create an opportunity for momentum and change from a time of huge uncertainty.

The CLIMATE SAMPLE PACK offers an entry point to dig into this question. Using field recordings made by Greenpeace during years of vital action on behalf of our planet, we’ve crafted a wild array of unique sounds: Arctic ice claps, Amazonian storm loops, Pacific wave crashes, Synth whales and many more sparks for sonic exploration.These sounds have stories and we’re excited to hear you channel them into an amazing track which inspires, elevates or simply moves butts. We’ll release our favorites next year, and pick a select few to press on greenest vinyl ever made.

Das Beitragbild wurde vor wenigen Wochen aufgenommen und zeigt eine Schneelandschaft, die symbolisch für das Weltklima steht.

promised land

Als Martin Luther King seine berühmte promised land Rede am 03. April des Jahres 1968  in der Meason Temple Church in Memphis hielt, ahnte er vielleicht schon, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. So zumindest wird gedeutet, dass er in der Rede auch große Teile seines Werdeganges ausbreitete. Am folgenden Tag wurde Martin Luther King in Memphis/Tennessee ermordet. Für mich ist diese Rede in zweierlei Hinsicht besonders bemerkenswert:

1. Es ist kaum zu glauben, dass das amerikanische Volk im Besonderen und die Bevölkerung der Erde im Allgemeinen anscheinend noch nichts aus den Aussagen der Rede gelernt hat, denn 50 Jahre später muss eine Sozialbewegung wie Black Lives Matter darum kämpfen, den Rassismus gegen die afroamerikanische Bevölkerung abzuschaffen und dieser Bevölkerungsgruppe das in der Verfassung verbriefte Recht auf Gleichberechtigung zuzugestehen.

2. Die Betonung der Sprachmelodie die Luther King an den Tag legt, hat mich sofort fasziniert. Er zog dadurch wie kaum ein anderer Redner seine Zuhörer regelrecht in den Bann.

Ich möchte mit diesem Stück aus der „VoiceOver Reihe“ an die Taten und Hoffnungen von Martin Luther King eindringlich erinnern und gleichzeitig der Black Live Matter Bewegung viel Kraft wünschen, für ihre Ziele einzustehen und den gewaltfreien Weg konsequent beizubehalten.

promised land (voiceover edit)


große Ansicht

Das Stück verwendet die neusten Samples der spitfireaudio lab Serie. Im zweiten Teil des Stückes melodiert eine Elektrogitarre, die mit dem Sound des fantastischen Friktion PlugIns der Firma reasonstudios aus Schweden gedoppelt wird. Ich habe hier zusätzlich eine instrumentale Version angefügt. Zum Zeitpunkt 01:36min kommt die einsetzende Melodie von Gitarre und Violine dadurch natürlich viel besser zur Geltung.

promised land (instrumental)

Das Beitragsbild greift den Gedanke des gelobten Landes auf, denn zumindest in der Metapher werden fruchtbare Landschaften versprochen.

always on advanced (steve jobs edit)

Als Steve Jobs im Jahr 2007 bei einer seiner berühmtesten Keynote auf der Macworld 2007 Convention im Moscone Center in San Francisco das erste iPhone vorstellte, löste dies eine regelrechte Medienrevolution aus. Schon 10 Jahre später konnte sich die reiche westliche Welt nicht mehr vorstellen, dass es eine Zeit ohne Smartphones gegeben hat, so stark hatte dieses kleine Gerät die Medienlandschaft und die Gewohnheiten der Nutzer verändert. Nicht das es nicht vor 2007 schon Versuche gegeben hätte ein solches Gerät mit Touchscreen zu bauen und auf den Markt zu bringen. Allerdings hatte es Apple mal wieder als erste Firma verstanden, das Gerät so bedienerfreundlich und funktionell zu gestalten, dass fortan alle anderen Hersteller – die mittlerweile durchaus auch bessere Geräte zu freundlicheren Preisen auf den Markt bringen – auf diesen Zug aufsprangen. Apple zählt aufgrund dieses Erfolges bekanntermaßen zu den reichsten Firmen der Welt.

Über Steve Jobs ist viel geschrieben worden und man kann über ihn viel nachlesen. Es gibt eine offizielle Biographie, die auch verfilmt worden ist. Diese Verfilmung habe ich noch nicht gesehen, freue mich aber schon darauf. Ich habe einen anderen Film (Jobs) über Steve Jobs – gespielt von Ashton Kutcher – gesehen, der den Rauswurf aus der Apple-Firma und seine erneute Einstellung thematisiert. Ich fand diesen Film trotz schlechter Kritiken gar nicht schlecht. Auch Ashton Kutcher hat seine Rolle meiner Meinung nach gut gespielt. Der besondere Genius von Steve Jobs bestand – so sehe ich das – darin, dass er 1. starke Visionen hatte, 2. in der Lage war vortreffliche Leute in sein Team zu holen, die seine Visionen unter Zeitdruck und Stress umsetzten konnten und 3. er ohne Rücksicht auf Verluste diese Leute bis zur Erschöpfung antrieb. Es ist immer wieder darüber zu lesen, welch unangenehmer Zeitgenosse Stehe Jobs zuweilen gewesen ist, insbesondere wenn es darum ging, die Firmeninteressen zu gewährleisten.

In seiner berühmten Rede in der Stanford Universität 2005 – wenn ich mich nicht täusche, hatte die Universität ihm eine Ehrendoktorwürde zukommen lassen – kommt Steve auf seinen Rauswurf zu sprechen. Dies kann man auch bei dem heutigen Stück hören, denn es beinhaltet Ausschnitte dieser Rede. Aus dieser Rede stammt folgendes Zitat:

Eure Arbeit wird einen großen Teil eures Lebens ausmachen und der einzige Weg, wirklich zufrieden zu sein, ist etwas zu tun, das ihr für großartiges Schaffen haltet. Und der einzige Weg, Großartiges zu leisten, ist, wenn ihr liebt, was ihr tut. Und falls ihr es noch nicht gefunden habt, haltet Ausschau. Gebt euch nicht zufrieden. Genau wie bei allen Herzensangelegenheiten werdet ihr merken, wenn ihr es gefunden habt.

Steve Jobs: Stanford commencement speech (2005)

always on advanced (steve jobs edit)


Bei dem heutigen Beitragstück handelt es sich um einen eigenen Remix. Ich habe das Stück always on (simply) mit Rhythmen, Bass und der Stimme Steve Jobs erweitert und dadurch in ein EDM Gewand gegossen.

Das Beitragsbild entstand 2017 im Zeppelin Bunker in Wünsdorf (Brandenburg), wo die Nationalsozialisten während des 2. Weltkrieges eine riesige Bunkeranlage als Nachrichtenzentrale errichtet hatten. Diese Bunkeranlage kann man besichtigen. Keiner hätte sich in den 40er-Jahren erträumen können, wie sich 50 Jahre später die Handhabung von Telefonen ändern würde.

mother of the nation

Zur Zeit erfreut sich „Mutti“ – noch Bundeskanzlerin Angela Merkel – laut ARD Deutschlandtrend sehr hoher Zustimmungswerte von 71% und liegt damit an erster Stelle vor Gesundheitsminister Jens Spahn, der sich bis zum zweiten Platz vorgearbeitet hat. Frau Merkel hat sich nicht zuletzt durch ihr Entscheidungsverhalten in Coronazeiten und durch den aktuellen Europavorsitz wieder die Spitze der Beliebtheit zurückerobert.

Zwar polarisiert Merkel die Nation, doch kenne ich etliche Menschen aus den verschiedensten politischen Lagern, die behaupten, Merkel hätte mit ihrer stets ruhigen unaufgeregten eigentlich stoischen Art ohne übertriebenen Narzissmus einen sehr guten Job gemacht und uns durch mehrere politische Krisen geführt. Ich behaupte sogar Frau Merkel ist der beste SPD Kanzler, den wir je hatten, obwohl sie ja der CDU angehört. Dadurch wurde ihr der Titel Mutti der Nation verliehen. Den Titel Mutter der Nation hatte zuvor die schon lange verstorbene Schauspielerin Inge Meysel inne.

Grund genug „Mutti“ (Angela) heute zu Wort kommen zu lassen. Die einzelnen und im Grunde unzusammenhängenden Zitate entstammen einem sogenannten soundboard. Soundboards zu Persönlichkeiten finden sich zahlreich im Internet. Sie dienen dazu, sozusagen auf Knopfdruck bestimmte Klangschnipsel – hier Zitate – auditiv abzurufen und erfreuen sich großer Beliebtheit.

mother of the nation


Das Stück reiht sich ein in die Reihe der Stücke mit sogenanntem voiceover. Vielleicht kann ich bei Gelegenheit die VoiceOver Stücke der Kategorie spoken zusammenfassen.

Das Beitragsbild zeigt passenderweise die Glaskuppel des deutschen Bundestagsgebäudes bei einem Besuch im Jahr 2019 in Berlin.

quo vadis deutschland

Die Frage quo vadis? hat einige Berühmtheit erlangt. Ursprünglich entstammt sie dem Johannesevangelium und entwickelte sich weiter zu einer Legende über den Apostel Paulus mit der Frage an Jesus: „Wohin gehst du, Herr!“ Aufgegriffen wurde diese Frage in dem amerikanischen Film „quo vadis“ aus dem Jahre 1951. Heutzutage wird dieser lateinische Ausspruch umgangssprachlich etwa benutzt im Sinne von „Wohin soll das noch führen“? Mir begegnete diese Frage in dem NDR Corona Podcast Folge #50 mit Christian Drosten in Form einer Youtube-Sendung. Moderiert wird die Sendung von der Journalistin Corinna Hennig, die durch ihre klare Stimme auffällt. Ich habe mir erlaubt einige Passagen des Podcast mit der Stimme von Frau Henning auszuleihen. Christian Drosten hat sich in den letzten Wochen nicht zuletzt durch diesen Podcast – ob es ihm nun lieb ist oder nicht – zu einer öffentlichen Person mit einer doch gewissen Berühmtheit entwickelt. Ihm geht es dabei um die Sache, um die inhaltliche Aufklärung, nicht um das Auftauchen in der ersten Reihe journalistischer Tätigkeiten. Ich schätze Herrn Drostes unprätentiöse Art die Dinge in einer angenehmen Stimmlage sachlich und sehr gut verständlich herüberzubringen. Warum er zur Zielscheibe von sogenannten Hatern wurde, bleibt mir unverständlich.

Ich wurde darauf hingewiesen, dass das Stück an die Gruppe Kraftwerk erinnere. Dies finde ich bemerkenswert, habe ich doch unlängst eine retrospektivische Sendung zur Gruppe Kraftwerk auf Arte TV gesehen. Kraftwerk wird immer als DIE deutsche Techno-Pionier-Band hingestellt.

Dem geneigten Audioblogpublikum bleibt nicht verborgen, dass mich das Thema „Corona“ die letzten Wochen immer wieder beschäftigt hat. Ich benutzte diesmal ein voiceover, welches sich inhaltlich damit beschäftigt, wohin die Reise der Coronapandemie in Deutschland die nächsten Wochen gehen wird. Vielleicht ist es erstmal die letzte musikalische Beschäftigung mit diesem Thema. Ich werde in den nächsten Wochen ein Album zum Thema Corona herausbringen, welches alle die Stücke zusammenfasst, die sich mit dem Thema beschäftigen und werde es „the corona tapes“ nennen.


quo vadis deutschland

Das Bild wurde kürzlich an der Bushaltestelle im Dorf aufgenommen. Gesellschaftliche Zustände lassen sich immer an ihrem Müll erkennen. Hier liegt eine Corona-Maske – höchstwahrscheinlich die eines Kindes – im Lindenlaub und spiegelt auf ihre Weise das Zeitgeschehen wieder.

westworld

Und aller guten Dinge sind Drei. Auch diesmal lässt mich das Thema „tundra“ nicht los, allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang. Wie man als aufmerksamer Leser dieses blogs schon mitbekommen hat, liebe ich es bisweilen an „competitions“ teilzunehmen. Diesmal schrieb die „Samplebude“ Spitfireaudio – hier schon vielfach erwähnt – die #westworldscoringcompetition2020  aus und ich beschloß schlagartig teilzunehmen. Ich montierte in Windeseile meine beiden letzten Tundra-Stücke unter den Trailer und fand diese moodtechnische Vorgehensweise durchaus machbar. Das Ergebnis findet sich bei Youtube.

Der Begriff Westworld traf mich sehr mindestens in zweierlei Hinsicht.

1. Der Film Westworld aus dem Jahre 1973 hatte mich als Jugendlicher enorm fasziniert. Der Aspekt, dass geniale Technik nicht mehr zu beherrschen ist, hat man sie einmal erschaffen, beeindruckte mich nachhaltig, genauso wie der ganze Plot des Films. 2016 wurde eine Serie mit dem gleichen Titel produziert und erfreute sich in Amerika großer Beliebtheit. Anscheinend kommt 2020 die Season 3 dieser Serie heraus.

2. In dem Namen Westworld steckt ja, der sogenannte Westen, die westliche Welt. Jahrzehntelang hat der Westen, gespeist aus den besten Jahren der USA, den Ton angeben und arrogant behauptet, dass der Neokapitalismus die einzig richtige Staatsform sei und die den anderen Staaten imperialistisch aufgedrückt werden müsste. In den letzten Tagen stellt sich heraus, dass dieses Modell höchst krankhaft bis morbide ist. Blicke in die Zukunft könnten sehr düster ausfallen. Amerika ist ein Scherbenhaufen, hat weder Staatsfinanzen noch den selbsterschaffenen Rassismus im Griff und wird überdies noch von einem verwirrten Narzissten geführt.

UPDATE: Die Competition ist beendet und die Gewinner wurden gekührt. Es hatten sich 11.000 Einsender beteiligt! Die YouTube Kommentar-Gemeinde war nicht schlecht erstaunt, welche Filmmusik gewonnen hat und hat dies auch unmissverständlich in den Kommentarzeilen zum Ausdruck gebracht. Ich persönlich bin auch sehr erstaunt und wundere mich, hatte ich doch einen ganz anderen Beitrag als Gewinner vermutet. Man kann dieses Youtubevideo zu Bekanntgabe der Gewinner aufrufen.

Das Beitragsbild zeigt diesmal schon eher eine Tundralandschaft als die beiden Beitragsbilder der letzten Einträge, aber die Gräser, die hier abgebildet sind, sind zu saftig, zu gut genährt, als das hier eine wahrhaftige Tundra-Graslandschaft abgebildet sein könnte.

choose an outside location

Im heutigen Beitrag gibt es zwar keine neue Musik, dafür aber alte Songs in neuen Schläuchen. Mein freundlicher Nachbar R. hat seinen filmischen Beitrag zur aktuellen Corona-Epidemie mit Klängen meiner vorletzten CD opia bzw, der CD so far away unterlegt.

Dabei werden folgende Stücke zur Untermalung des Filmes verwendet:

Das Beitragsbild zeigt meinen Computer auf dem Schreibtisch meines Arbeitsplatzes während er den Film abspielt.

mr. room (apollo edit)

Letztes Jahr gab es ein bemerkenswertes Jubiläum. Der erste bemannte Flug einer Mondlandung jährte sich zum fünfzigsten Mal. Es war der 20. Juli des Jahres 1969 als zwei der drei Astronauten der Apollo 11 Mission – Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin – den Trabanten betraten. Schon 22 Stunden später begann ihre geglückte Rückreise zur Erde. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als kleiner Junge unglaublich fasziniert das Spektakel medial mitverfolgte. Damals wurde überwiegend noch schwarz/weiß übertragen. In unserem Haushalt gab es auch nur einen Schwarz/Weiß-Fernseher. Zwar wurde 1967 das Farb-TV offiziell eingeführt, aber es vergingen noch viele Jahre bis 1. die meisten Sendungen in Farbe ausgestrahlt wurden und 2. sich in den Haushalten überhaupt ein Farb-TV durchgesetzt hatte.

Für die Übertragung des Ereignisses wurde in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten viel Aufwand betrieben und viel Sendezeit zur Verfügung gestellt. Begleitet wurden die Sendungen von führenden Wissenschaftsjournalisten ihrer Zeit. Anläßlich des Jubiläums haben die Rundfunkanstalten ihre Archive noch bis zum Juli geöffnet und man kann viele der Originalsendungen noch einmal nachverfolgen.

mr. room (apollo edit)


Das heutige Beitragstück ist ein Remix des Songs mr. room, welches ich vor einigen Monaten veröffentlichte. Der Song wurde zum einen mit Original-Samples aus dem Kontrollzentrum in Houston, zum zweiten mit elektronischen Beats und drittens mit einem überlangem Gitarrensolo ergänzt.

Das Beitragsbild ist eine klassische Collage aus einem Foto, welches ich in den Abendstunden aufnahm und ergänzt wurde durch ein gemeinfreies und zur Bearbeitung freigegebenes Bild des Mondes, welches die gezielte Suche bei Google Images ergab. Leider verfüge ich über keine Kamera, die annähernd eine geeignete Zoomfunktion besäße, um einen Vollmond in passender Größe abzubilden.

corona – cocorona

Diese munteren, oder sollte man sagen, finsteren Gesellen stehen in Nachbars Garten. Plötzlich waren sie da. Plötzlich wurden sie von mir bemerkt. Für mich stehen sie symbolisch für etwas, was plötzlich über uns kommt bzw. gekommen ist, unerwartet. Und man weiß nicht genau, wie man es einzuordnen hat. Ich meine natürlich die weltergreifende Coronakrise. Diese Krise wird in vielerlei Hinsicht in die Geschichtsbücher eingehen, nicht zuletzt deshalb, weil bisher kein Ereignis soviel medialen Anklang gefunden hat. Es gibt Tage, das weiß ich nicht mehr, was ich dazu denken soll. Welche Haltung ich zu der ganzen Geschichte einnehmen kann und in der Konsequenz daraus, wie ich mich verhalten soll, welches Verhalten ich einschlagen sollte. Aber am schlimmsten empfinde ich mittlerweile die ständigen minutiösen Auflistungen von Fallzahlen, die im Minutentakt auf uns einströmen. Dies führt letztendlich zu einer kollektiven Hypnotisierung, die dafür sorgt, dass die Menschen in dieser Gesellschaft alles mit sich machen lassen, aus Sorge heraus innerhalb kürzester Zeit zu sterben.

corona – cocorona


Seit einigen Wochen ist von mir kein neuer Blogbeitrag veröffentlich worden. Auf die Gründe möchte ich nur mit einem Aspekt eingehen: Ich habe mich gefragt, ob ich eine sogenannte Schreibblockade habe. Diesen Ausdruck kennt man von Schriftstellern, die monate- bis jahrelang vor ihrem Schreibgerät sitzen und keinen einzigen Satz herausbringen. Ihr letzter Bestsellerroman liegt weit zurück. Da stieß ich auf diesen Artikel über den schottischen Autor Irvine Welsh, der einfach frech behauptet: „Schreibblockade, was für ein Schwachsinn!“ und einfach dieses vermeintliche Phänomen mit bloßer Inaktivität gar Faulheit abtut. Gut so!

Ich habe das Gefühl mich auch musikalisch mit der Krise zu beschäftigen zu müssen. Herausgekommen ist eine Stück in meinem geliebten Tempo von 120 Beats (vgl. Beitrag „opia“). Die Stimme des Refrains generiert ein Emvoice Vocalsynthesizer, die Stimme in den Strophen fand ich bei den BBC News auf Youtube. [Ich danke herzlich für die Ausleihe.] Erstmals Verwendung findet eine neue kleine Sammlung exotischer Trompentensamples von Spitfire Audio Labs, die mich stark an den legendären Trompeter Jon Hassel erinnern. Dazu in einem späteren Beitrag (hoffentlich) mehr. Die Glockenklänge sind generativ zusammengestellt und stammen von einem physical modeling Klangerzeuger.

angel fly

Ich ließ meinen Engel lange nicht los … , so dichtete Rainer Maria Rilke beginnend eines seiner bekanntesten Gedichte. Der Künstler Stephan Küster widmete diesem Gedicht eine Arbeit mit dem Titel „Engel flieg …“, wie weiter unten zu sehen ist.

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte in meinen Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.
Da hab ich ihm seinen Himmel gegeben, –
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt …

link

Am 19.09.2019 wird die Ausstellung Sehenden Auges • Künstler und der Tod in Melsungen um 18:00h eröffnet und ich habe die Ehre zusammen mit Sanne für musikalische Beträge zu sorgen. Eine Gedichtsvertonung des besagten Gedichts gesprochen von Stephan wird auch zum Besten gegeben. Da mir keine Aufnahme vorliegt, habe ich mir die Gedichtsrezitation von YouTube besorgt. Zu dieser Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

angel fly …


Bei Besichtigung der Ausstellungsräume begegnete mir eine in den Boden eingelassene Panzerglasplatte, die darunter eine Installation um einen Schädel beherbergt.

we are dancer (we create the dream)

Bevor ich mich jetzt für zwei Wochen verabschiede und einen kleinen Sommerurlaub im Kreise der Familie antrete, möchte ich gerne noch ein Stückchen mit euch teilen.

Manchmal ist es witzig selber zu beobachten wie der kreative Prozess von statten geht. Ursprünglich war das folgende Stück ganz anders geplant und dann sah ich in der Mediathek des ZDF einen Film eines jungen Filmemachers mit dem Titel Smile. Da geht es um eine junge weibliche Protagonistin, die unbedingt auf einer EDM Location einen DJ treffen möchte, den sie zuvor auf einem anderen Event kenngelernt hatte. Die Location nennt sich „Heimat“. Schon zu Beginn des Filmes wird eine Stimme eingeblendet, die anscheinend zu der jungen Frau spricht und ihr Versprechungen für ihre weitere Entwicklung offenbart.

Diese Stimme faszinierte mich sofort und kurzerhand fand sie Eingang in mein neues Stück und war dann auch namensgebend. Verwendung findet ein neuer Softwaresyntheziser, der auf physical modeling beruht und den elektronischen Klängen etwas natürlich Akustisches verleiht, daher auch der Name des Synthis Akoustic. Unterlegt wird die Sequenz mit sehr harmonischen Geigenakkorden.

Hier nochmal der Hinweis, dass einige meiner Stücke auch bei youtube unter dem Namen Mr.Falkbossa zu finden sind.

we are dancer (we create the dream)


Das Beitragsbild steuerte abermals meine Tochter bei, der ich dieses Motiv in Auftrag gegeben hatte. Es zeigt eine Heckenrose im Abendlicht nahe der Autobahn A49.

we live in a strange world feat. greta thunberg

We live in a strange world, so prononcierte Greta Thunberg bei der Goldenen Kamera Verleihung 2019. Es ist schon verwunderlich, dass gerade die Wesen unserer Erde, die nachweislich in der Lage sind in einer metareflexiven Weise über den den Untergang der Welt nachdenken zu können, auch diejenigen sind, die den Untergang höchstwahrscheinlich auslösen oder zumindest gewaltig beschleunigen werden.

Vielleicht habe ich das Glück den Untergang nicht mehr zu erleben, aber um das Leben meiner Kinder mache ich mir echte große Sorgen. Ein Lichtschein am Horizont ist die Tatsache, dass sich – auch meine – Kinder durchaus bewusst sind, dass Ihnen die Zukunft gehört und sie haben begonnen ihre Politiklustlosigkeit des letzten Jahrzehnts abzulegen und Initiativen gegründet, die in den letzten Monaten in der Republik schon Erstaunliches bewirkt haben. Sie beteiligen sich auch an einer Regionalgruppe der europaweiten friday for future Bewegung, die ja von Greta angestoßen wurde. Erst heute, fand wieder eine Freitagsdemonstration statt. Plötzlich ist das Thema Klimawandel und Umweltzerstörung, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung ein Thema aller Strömungen und Parteien. Jutta Ditfurth, eine ehemalige Politikerin der Grünen und im damaligen sogenannten Fundi-Flügel verortet, hat einmal in einem Interview gesagt, dass letztendlich alle maßgeblichen politischen Veränderungen in der Bundesrepublik durch die APO (Außerparlamentarische Opposition) bewirkt wurden. Auch konnte ich beobachten, dass Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung anfangen Dinge in ihrem Alltag zu ändern, denn sie haben erkannt, dass man nur dann etwas ändern kann, wenn man persönlich handelt. Gut so! Das heutige Stück möchte diese Gedanken musikalisch unterstreichen.

we live in a strange world feat. greta thunberg

Das Stück „we live in a strange world“ bedient sich der Worte Greta Thunbergs, die durch ihr hartnäckiges Handel zum Thema Klimawandel eine ganze Generation wachgerüttelt hat.

Das Beitragsbild zeigt eine Sammlung von Elektroschrott in einem Container einer Kasseler Berufsschule. Es ist erschreckend, was alles weggeschmissen wird und dann irgendwo in Afrika landet. Jeder ist aufgerufen etwas zur Nachhaltigkeit beizutragen. Muss es jedes Jahr ein neues Smartphone sein? Wie lange kann ich mein „altes“ Gerät noch nutzen? Wann muss ich wirklich Dinge neu kaufen und Altes in den Müll schmeißen?

would you sit on a sitar?

Ich hatte letzte Woche die große Freude einem überaus gelungenes Livekonzert der Gruppe Hattler im Theaterstübchen Kassel beizuwohnen. Helmut Hattler, der ja schon früher mit den Gruppen Kraan und Tap Two auf sich aufmerksam gemacht hat und durch außerordentliche Spielfreude auffällt, hat sich auf der Bühne furios zurück gemeldet. Vor zwei Jahren erreichte mich die Nachricht, dass er schwer erkrankt sei, um so erfreulicher ist, dass Helmut nun wieder live spielen kann. Mit im Gepäck war auch der begnadete Gitarrist Torsten de Winkel, der mich insbesondere mit seinen „sounds“ – hier mal Stück 5 anspielen – überraschte, spielte er doch ein Seiteninstrument, was ich nicht ausmachen konnte, denn das Theaterstübchen war überaus gefüllt, und ich konnte das Instrument nicht sehen, da Torsten dieses im Sitzen spielte. Auf jeden Fall klang es manipuliert ein bisschen wie eine indische Sitar. So inspiriert musste ich direkt ein Stück mit einem Sitarsound ausprobieren und heraus kam das Stück „would you sit on a sitar?“. Diese Frage habe ich im Netz gefunden und fand es durchaus aus passend als Songtitel.

would you sit on a sitar?

Das Beitragsbild, so könnte man meinen, ist aus den Archiven der NASA entnommen und zeige Bilder des Saturns. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um einen Ausschnitt einer gefüllten Kaffeetasse von oben. Wenn man keinen Maßstab hat, fehlt somit der Bezugsrahmen und man kann sich alles Mögliche denken. So hatte auch Stanley Kubrick in seinem berühmten Epos „2001 Odyssee im Weltraum“ gearbeitet, als er am Ende des Filmes die Entstehung von Galaxien darstellte. Wie nach über 10 Jahren nach Drehende bekannt wurde, filmte die Filmcrew in Zeitlupe Farbtropfen, die in einen sich bewegenden Farbeimer tröpfelten.

silversurfer solutions

Silver Surfer kommt in zwei Bedeutungen daher. Einmal bezeichnet Silver Surfer eine Figur aus dem Marvel Universum und ist Kennern der Comics bekannt. Der Silver Surfer steht im Zusammenhang mit den Fantastic Four, wo er als Bösewicht aus dem Universum mit seinem intergalaktischen Surfbrett aufgetreten ist. Die Kenner der Netzkultur wissen hingegen auch, dass Silver Surfer liebevoll ältere Semester bezeichnen, die schon ergraut sind. Silver Surfer spielen in der Netzkultur eine bedeutende Rolle, sind sie einerseits oft gut betucht und kauffreudig im Onlinehandel unterwegs, haben Zeit sich im Netz aufzuhalten und besuchen häufig Gesundheits- und Reiseseiten. Ich selber darf mich getrost auch als Silver Surfer bezeichnen, mancher geht sogar noch weiter und bezeichnet unsereins als Silberrücken.

Neulich hatte ich das Vergnügen bei einer Fortbildung teilzunehmen. Ich wurde doch wahrhaftig gefragt, warum ich mir dies in meinem Alter noch antue. Und außerdem hätte doch der Staat, der diese Fortbildung bezahlt hat, in meinem Fall keinen rechten Nutzen mehr davon, werde ich doch in einigen Jahren aus dem Staatsdienst ausscheiden. Das habe ich aber getrost weggelächelt und behaupte, jedes Jahr im Dienst kann noch ein gutes und aktives Jahr sein. Und ehrlich gesagt habe ich überhaupt noch nicht den Spass an Fort- und Weiterbildung verloren.

Die besagte Fortbildung – und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema – beschäftigte sich mit der lösungsfokussierten Gesprächsführung. In den 90er Jahren zunächst für therapeutische Zwecke entwickelt, hat sich der lösungsfokussierte Geprächsansatz längst für andere Felder wie zum Beispiel die Wirtschaft und die Pädagogik weiterentwickelt. Wir hatten das Glück eine ausgezeichnete Trainerin vorzufinden, die für die Schweizer solution sufers arbeitet und Gruppen anleitet. Der Grundgedanke der lösungsfokussierten Gesprächsführung ist nach der möglichen Zukunft zu fragen, ohne sich im Inhalt zu vertiefen, geschweige denn durch sogenannte Warum-Fragen im Problem herumzustochern. Als Methode dient das aufmerksame Zuhören, damit aus dem Gehörten sogenannte Triggerfragen entwickelt werden können, die den Gesprächspartner aufgrund seiner eigenen Ressourcen in der jeweiligen Situation weiterbringen können. Die Methode erscheint zunächst verblüffend einfach, sie ist allerdings sehr wirkungsvoll!

Bei dem heutigen Stück habe ich einige der erwähnten Triggerfragen aus dem Netz bei den solution surfers aus der Schweiz kopiert und durch eine schon einmal erwähnte text to speech Lösungen geschickt, um Sprachdateien zu erzeugen, die im Stück verarbeitet worden sind. So gesehen ist dies dann auch eine „solution“, um das Stück des Silver Surfers (ich selber) mit Vokals zu versehen. So kann man auch den Titel des heutigen Beitrages ableiten.

Das Beitragsbild zeigt – mal wieder – ein paar Wolken. Könnte man Wolken nicht auch als Silver Surfer bezeichnen, wie sie als immer wieder neuformierte Gebilde in der Luft schweben? Das Foto wurde im Januar 2019 aufgenommen.

go(o)d morning

Diese kleine Akkordfolge „besuchte“ mich eines schönen Morgens in den letzten zwei Wochen, als ich ein bisschen rufgeklimpert habe. Es handelt sich abermals um eine der „4 bar chords“ Geschichten, die ja hier auch schon mal Thema waren und dem ein eigener Beitrag gewidmet wurde. Diesmal liegt die simple Folge: C Am Fma7 Db zugrunde. Das kleine typografische Wortspiel ergibt sich aus der Tatsache, dass der Hacker GOD – so berichteten zumindest die Medien – für das letzte große Datenleak verantwortlich gewesen sein soll. Hier passt auch gut das Beitragsphoto, welches Gehackte Stühle auf dem 35 CCC in Leibzig am Ende des Jahres 2018 zeigt und von mir dort aufgenommen wurde. Auf dem Chaos Communication Congress ging es ja bekanntermaßen auch um die Herausforderungen unserer sogennanten modernen Mediengesellschaft, die sich immer mehr eingestehen muss, dass die Geister, die sie rief, immer weniger kontrollieren kann. Wir müssen uns fragen, ob wir jeden medialen Trend mitmachen wollen, aber zumindest müssen wir versuchen „schlau“ zu agieren. Schlau agieren setzt eine gewisse Entspannung des Denkens voraus, dieser kleine Song mag dazu helfen. Hört selbst!

go(o)d morning

advent orison

Es heißt ja immer so schön „Jetzt beginnt die besinnliche Zeit!“, die Zeit des Advents. „Advent“ meint ja die Zeit des Wartens oder die Zeit der Ankunft. Auf welche Ankunft warten wir? Und ich frage mich dann, was ist eigentlich mit „besinnlicher“ Zeit gemeint? Ich wundere mich jedes Jahr, wie schnell die Zeit vergangen ist und rufe aus „Was, schon wieder Weihnachten?“ Und jedes Jahr der gleiche Trubel. Immer wieder die gleichen Lieder. Selbst die Familie möchte an ganz bestimmten Bräuchen festhalten. Eigentlich habe ich zunächst meistens gar keine Lust auf Weihnachten. Es wird zwar immer so getan, dass es sich um ein „besinnliches“ Fest handelt, aber im Vordergrund steht doch der Kommerz. Wie viel wird wann wie verkauft? Welche Lichterkette ist noch prunkvoller als die des Nachbarn? Wer hat die teuersten und die meisten Geschenke gekauft? Daran habe ich keinen Spass! Und die heuchlerische Vermischung mit dem Christentum. Jesus sei geboren, die heiligen drei Könige und das ganze Trallala. Und nur, weil die Christen die Wintersonnenwende für ihre Zwecke ausgenutzt haben. Im Nachhinein freue ich mich dann meistens doch. Die Familie hat schön gefeiert, Verwandte und Freunde kamen zu Besuch, es wurde schön gekocht und gegessen und man hat ein bisschen Zeit für sich und die Familie, wenn man sich diese nimmt.

So auch gestern, als ich ein bisschen Musik gemacht habe und nur kurz etwas ausprobieren wollte. Da entstand dieses kleine Stück, was mich persönlich besinnlich macht und mir hilft, mich ein bisschen zurückzunehmen und durchzuatmen, mich zu beruhigen! Daher hat es auch den Namen „advent orison“  bekommen, meine besinnliche Zeit. Orison ist eine altes Wort für so etwas wie Gebet. Musikalisch handelt es sich um ein diatonische – also einer bestimmten Tonleiter folgende – Akkordfolge, die wie die alte Tradition heterophoner Musik (Mehrstimmgkeit) des Organum aus dem Mittelalter mit allerlei anderen Klängen und verschiedenen Oktaven die Akkordtöne parallel verdoppelt, um das Frequenzspektrum nach oben und unten zu bereichern. Hinzu kommen die Synthesizer Arpeggios, die das ganze Stück untermalen und eine indische Sängerei einer Samplelibrary, die mir ihre Stimme geliehen hat.

advent orison

Das Beitragsbild zeigt eine verfremdete Aufnahme unserer Lichterkette im Flur mit einer Schale in der die Geschenktütchen für die Kinder lagerten, die am Nikolaustag an die Tür klopfen, ein Gedicht aufsagen und sich kleine Geschenke, bestehend vor allen Dingen aus Süßigkeiten, wünschen.

sleeping stone

Wer kennt nicht das Spiel Werwolf, welches sich bei Jugendlichen einer großen Beliebtheit erfreut. Ich hatte die Freude einmal im Jahr mit einer Gruppe unterwegs zu sein, die genau dieses Spiel abends zum Ausklang des Tages spielte. Immer wenn der Erzähler, der bei dem Spiel die einzelnen Runden moderiert, die Formel „Das Dorf schläft ein!“ intonierte, fiel ich wie von einem geheimen hypnotischen Befehl getrieben in einen leichten Dämmerzustand. Schnell hatte ich den Indianernamen „Schlafender Stein“ bekommen und brauchte mich seitdem auch nicht mehr bemühen, diesen Namen wieder los zu werden. Man beachte bei dem Namen „Schlafender Stein“ diese schöne Tautologie. Nicht das der Stein schon an sich – in sich ruhen bzw. schlafen würde. Anlass genug für ein kleines, ruhiges und minimalistisches „Kling-Klang-Stück“. Die sonore Männerstimme spendete Amal. Amal arbeitet bei der indischen Windows-Hotline, die mich ab und zu ungefragt, aber stets freundlich, anruft, um mir zu verkünden, dass mein Windows-Computer verseucht sei und er mir sofort helfen könnte, obwohl ich gar nicht mit einem Windows-Computer arbeite. Ich fragte ihn, ob er mir ein tiefes „Om“ aufsingen könne und wir wurden uns sofort einig, wie man hören kann.

sleeping stone

Den ruhenden Stein, der mit Moos bewachsen ist, habe ich 2017 bei einer kleines Wanderung in den Bergen der Vogesen – in der Nähe der Moselquelle – aufgenommen. Diese Gegend ist für Wanderung wärmstens zu empfehlen.

my foolish heart is dark?

Das dieser Song etwas mit dem berühmte Song My Foolish Heart – hier im Link eine wundervolle Version des Jazzpianisten Bill Evans – zu schaffen haben könnte, konnte ich nicht ahnen, als ich heute morgen mit einer kleinen minimalistischen Pianosequenz mit dem Klang aus der LAB Serie von spitfireaudio begann. Aber manchmal passieren Dinge unerwartet und man ordnet sie dem Zufall zu. Ob es Zufälle gibt oder aber Schicksal, lässt sich wohl niemals vollends ergründen. Auf jeden Fall fand ich die Übersetzung des Textes zu „My Foolish Heart“ interessant. Das Stück ist ein sehr bekannter Jazzstandard und unzählige Mal gecovert worden. Diese Seite zählt alleine 108 Versionen. Gesungen wird die kurze  Gesangspassage von einer in London ansässigen Sängerin namens Elisa Le Bon. Elisa tauchte natürlich nicht persönlich – warum eigentlich nicht? – bei mir im Studio auf, sondern man kann ihre Stimme bei einer Sample-Library-Bude, so möchte ich es nennen, ausleihen. Diese Libraries finden sich  zur Zeit vermehrt im Netz. Neulich flatterte mir ein gutes Angebot ins Haus, welches ich seither manchmal benutzte. Die andere Stimme habe ich mir bei freesoundorg besorgt. Diese Quelle ist immer wieder lohnend, wenn man zu bestimmten Orten, Ländern und Schlagwörtern Klänge sucht, die nicht kommerziell produziert sind und dadurch oft eine gewissen Authenzität haben.

 

my foolish heart is dark?

 

Das Beitragsbild, welches ich dieses Jahr aufgenommen hab, zeigt eine Kartoffel, die ich im Feld fand. Amüsiert hat mich die Herzform der Kartoffel.